Über 50 Meter kann sie hoch werden und zwei Meter dick. Doch dafür braucht eine Weisstanne (Albies alba) schon um die 400 Jahre.
Im Waldbau wird sie immer mehr geschätzt, denn sie gilt als Hoffnungsträgerin gegen den Klimawandel. Das kommt daher, dass sie als einzige einheimische Art der Gattung Tannen besser mit Trockenheit und Sturmwetter umgehen kann als andere Nadelbaumarten. Im Garten und in Parkanlagen kommen meist Kulturformen zum Zug. Diese sind jedoch nicht minder talentiert. Sie gedeihen an sonnigen wie schattigen Plätzen und kommen mit sandigem wie tonigem Boden zurecht.
Zudem können Weisstannen Gesundmacher sein, wie alte Schriften beweisen. Ihre Nadeln, Zapfen, Triebe, Samen und auch das Harz werden bereits seit der Antike zu Heilzwecken genutzt. Mit einer Weisstanne pflanzen Sie sich ein Stück Wald in den Garten. Atmen Sie tief ein und geniessen Sie, was passiert.
Nicht erforderlich: ein ausgeprägter Geruchssinn oder sinnliche Begabungen. Erforderlich: Freude an einem immergrünen Gehölz, das im Herbst mit köstlichem Blütenduft betört und kalte Wintertage mit sattem Grün zu erwärmen vermag.
Die Stachelblätterige Duftblüte (Osmanthus) wächst als immergrüner breitbuschiger Strauch oder kleiner Baum bis zu Höhen von 2 bis 8Metern. Das Ölbaumgewächs macht in jedem Garten eine top Figur. Denn mit seinen ledrigen, glänzend grünen bis dunkelgrünen Blättern sieht er einfach immer gut aus. Die meist weissen Blüten sind in dichten Büscheln angeordnet. Wobei die Blütenstände jeweils fünf bis acht Blüten enthalten. Schon von weitem riecht man ihr intensives Duftaroma, weshalb sie dem immergrünen Gehölz seinen Namengaben. Kleiner Tipp – die Blüten ernten und zu Öl verarbeiten. Dieses pflegt die Haut ganz wunderbar. Ob Strauch oder Baum, die Stachelblätterige Duftblüte ist hinsichtlich Boden anspruchslos. Auf einem nährstoff- und humusreichen Boden gedeiht sie jedoch am besten. Und findet sich ein absonniger, halbschattiger Platz für sie im Garten, weiss sie das durchaus zu schätzen. Krankheitserreger und Schädlinge können sich an ihr die Zähne ausbeissen, weshalb sie auch in der Pflege vorbildlich unkompliziert ist. Für uns ist sie ein Zauberwerk der Natur, das einfach alles möglich macht.
Mitseinen über 70 Arten ist der Wachholder der grösste Vertreter in der Familie der Zypressengewächse. Er wächst als kriechender Strauch oder als immergrüner Baum.
Am besten gedeiht er an sonnigen Standorten und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Auch benötigt er kaum Pflege oder Düngung und nimmt längere Trockenperioden klaglos hin. Wie das Aschenputtel aus Grimms Märchen ist er bescheiden im Wesen, aber glamourös im Wirken.
Wachholderbeeren sind als Küchengewürz sehr beliebt und Wachholderextrakte werden von Naturheilkundigen bei Harnwegsinfektionen oder Magenbeschwerden eingesetzt.
Im Jahr 2002 wurde der Wachholder zum Baum des Jahres gekürt.